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Langsam gehe ich durch die Straßen der City und denke an dich, ja, nur an dich, seit ich dich kenne möchte ich dich nicht mehr missen, nicht mehr ohne dich sein, nur noch, für dich da sein, wann immer du mich brauchst! Doch es gelingt mir nicht. Nicht ich bin für dich, sondern du bist für mich da, was ich schön finde, wunderbar schön, ich fühle mich so geborgen, wenn ich dich ansehe, dich berühre und dich küsse. Du nimmst mich in deine starken Arme und drückt mich sanft an dich. Langsam fängt alles um mich herum an sich zu drehen, ich glaube fliegen zu können und lächel leise in mich hinein. Du nimmst mich auf den Arm und läufst mit mir über die Wolken, ganz langsam, vollkommen ohne Eile, denn wir haben alle Zeit der Welt. Nur wenige Lichtjahre später landen wir auf einer einsammen Insel, wo wir uns zu den Tieren im Dschungel gesellen und uns nur um uns kümmern, niemand da, der uns auseinander bringen kann, niemand da, der uns nicht zusammen sehen will, niemand da, der uns dafür hasst, niemand da, der diesen Moment zerstören kann. Wir gehen ans Wasser, leisten den Fischen Gesellschaft und lassen uns, Arm in Arm einfach nur treiben und als wir wieder aufschauen sind wir wieder in der Stadt, wo wir missgünstig angesehen werden, wo wir wieder auf die verhassten Blicke treffen, weil keiner von ihnen verstehen kann, dass wir uns so sehr lieben, keiner verstehen will, wie sehr wir einander brauchen, keiner begreifen kann, was in uns vorgeht. Doch es stört uns nicht, denn sie interessieren uns nicht mehr, es ist uns nun egal, wie sie uns ansehen, ob sie uns billigen oder verabscheuen, es ist uns egal, denn wir waren da, wo sie nie hinkommen werden, wir waren im Paradies...

Gemeinsam, niemals einsamm, immer für einander da, so haben wir es uns versprochen, warum nur lieben wir uns so, warum nur, können wir uns nicht so lieben, wie wir es wollen...Aus welchem Grund sind wir soweit von einander getrennt, soweit von einander...viel zu weit. Und dann, eines Tages stehst du vor mit, vom Regen durchnässt, mit kaputter Hose und zerkratztem Gesicht. Du schaust mich an, mit deinen wunderschönen Augen, du schaust in mich hinein, du weißt, was ich denke! Langsam gehen wir aufeinander zu, nehmen als ersten unsere Hände und spielen mit den Fingern des anderen. Vorsichtig schauen wir auf und sehen uns in die Augen. Deine schauen so traurig, meine weinen Tränen vor Freude. Endlich! Wir haben uns, nein, du hast mich gefunden! Langsam nehmen wir uns in die Arme und halten uns fest. Nicht mehr loslassen wollen wir uns, keiner kann uns mehr trennen, keiner...wer sollte uns auch trennen wollen? Warum denn? Wir lieben uns so zärtlich unter dem sanften Mondlicht und küssen uns so innig, wie wir es nur tun können, denn wir lieben uns, wir verlassen uns nie. Schweigend liegen wir da und schauen zu den Sternen auf. Arm in Arm liegen wir da und geniesen die Zeit, die wir haben, sie soll für immer sein. Langsam erheben wir uns und schauen zum Mond, um uns unter seiner Obhut wieder fest in die Arme zu schließen. Dann lassen wir kurz von einander ab und schauen uns an...doch plötzlich, dieser stechende Schmerz, der unsere Glieder durchquert. Mit Tränen im Gesicht sehen wir uns an und dann sind wir fort, beide wieder weit weg...von einander und für immer getrennt...

Lebe ich oder bin ich schon tot? In deinen Armen zu liegen, so lange, wie ich will, einfach nur vor mich hin träumen. Doch das soll nicht so bleiben können, mein kleiner Vampir, denn du bist unsterblich und ich weder in weniger, als einigen Jahrzehnten sterben, wären du weiterleben wirst, Jahrhundert, für Jahrhundert einsam und allein ohne mich. Das willst du nicht? Doch sag, wie soll es gehen? Eine Liebe, zwischen einem Menschen und einem Vampir ist verboten, nicht einmal die Zeit, die ich noch auf der Erde weile, können wir zusammen verbringen, denn sie werden uns jagen, bis auf´s Blut, sie werden uns vernichten, auslöschen! Du willst mich immer beschützen sagst du, aber was mache ich, wenn dir etwas zustößt, dann werde ich dazu gezwungen hier allein zu leben, doch ohne dich will ich nicht sein und mit dir darf ich nicht. Du willst mich nicht verlieren sagst du? Nur wirst du das eines Tages, denn ich lebe nicht ewig so wie du und das Leben eines Vampirs willst du mir nicht zumuten, wie also wollen wir in alle Ewigkeit zusammen bleiben, lass es uns doch lieber jetzt sofort beenden! Ich will nicht ohne dich, aber darf nicht mit dir, das hat keinen Sinn, ich will dich nicht verlieren, doch da hinten rücken sie schon an, mit ihren Waffen, um uns auszulöschen uns zu vernichten, sie wollen uns trennen und wir können nichts dagegen unternehmen, denn sie sind einfach zu viel, wir haben keine Chance. Lauf! Sagst du zu mir. Lauf! Rufst du wieder und immer wieder. Nein! Ich werden bei dir bleiben, hier bei dir, denn nicht du sollst sterben, weil ich dich so sehr begehre, nicht ich soll sterben, weil du mich so sehr begehrst, wir werden gemeinsam sterben, dann können wir für immer zusammen bleiben. Wir werden getrennt sagst du, weil du zu viel Böses getan hast und ich zu viel Gutes, wir werden in unterschiedlichen Ewigkeiten verweilen, nichts kann uns zueinander führen nach dem Tod. Lauf! Brüllst du wieder. Lauf, denn ich werde wiedergeboren sagst du, drückst mir noch deine Kette in die Hand und ich laufe davon. Dreh dich nicht um. Rufst du mir nach, doch ich kann nicht anders und wende meinen Blick zurück zu dir. Ich sehe dich, wie du da so stehst und dich wehrst, deine großen Flügel ausgebreitet und deine Krallen in einen von ihnen bohrend. Sie nicht her ich bin ein Monster. Wieso sagst du so etwas, ich liebe dich, du bist kein Monster! Doch dann wird deine Brust von diesem langen Speer durchbohrt. Schnell will ich dir zur Hilfe eilen doch du lässt es nicht zu, mit deiner letzten Kraft steuerst du mich, lässt mich eine Klippe hinunter springen und mich sanft auf meinen Füßen landen. Weinen blicke ich hinauf, wo ich noch dein Schrein vernehme. Mit Tränen in den Augen, die dann langsam über meine Wangen und über meine Lippen laufen, renne ich durch einen Wald, der sich vor mir auftat. Verstecken tu ich mich, feige verstecken, bis ich sie und dich nicht mehr höre. Ich bin ein Feigling, ich habe dich allein gelassen, du bist für mich gestorben. Langsam gehe ich wieder durch den Wald zurück und kletter die Felswand hinauf, von der du mich hast hinunter schweben lassen. Einige male stürze ich ab, doch was macht es, mir ein paar Wunden von den Steinen und Ästen zufügen zu lassen. Endlich bei dir, kann ich es noch immer nicht glauben, obwohl ich es schon wusste. Regungslos liegst du da. Weinen komme ich zu dir und binde dir meine Kette um, du sollst sie mit in dein Jenseits nehmen, sowie ich deine hier im Diesseits behalten werde. Ein Geräusch hinter mir ist es, was mich aus meinen Gedanke zu dir reißt. Sie sind noch da, sie haben auf mich gewartet. Sie kommen näher, immer näher, schlagen mich und schneiden mich, sie wollen mir weh tun, wie sie dich getötet haben und alles nur, weil wir uns so sehr liebten. Dieser Schmerz ist erträglich, sollen sie doch schlagen und treten, du bist fort von hier, mir ist nun alles egal. Vor Schmerz und Verzweiflung sinke ich auf die Knie und beginne zu weinen. Einer der Attentäter kommt nun zu mir und holt mit seinem Speer aus. Ich höre wie er niedersaust, doch es stört mich nicht, ich sitze nur da und weine, doch plötzlich blicke ich durch meine blutigen Hände auf den Boden, ein großer Schatten rund um mich herum und die anderen Attentäter rennen weg. Ohne Gnade wird mein Peiniger die Klippen hinunter geworfen. Ängstlich sitze ich da und weine. Dann nimmst du mich auf deine starken Arme noch immer in deiner wahren Gestalt, willst dich nicht merh verstecken vor mir, mir kein Trugbild mehr sein. Doch langsam werden mir meine Verletzungen bewusst und ich huste und spucke Blut. Es ist vorbei, nun ist es doch so, dass nicht du, sondern ich von dieser Welt gehen muss. Lebe wohl! Ich liebe dich! Mein einsamer Vampir, mein Rächer der Nacht, lebe wohl, meine Seele weicht von nun an in die Finsternis, in die Einsamkeit ohne dich. Krampfhaft halte ich deine Kette fest, die um meinem Hals hängt und spühre einen letzten Kuss von dir, bis ich nichts mehr merke und alles schwarz ist...




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